Erstaunliche 46MP Auflösung. Atemberaubende Gradation und reiche Farbtreue.

Kommt es auf die Megapixel an?

Die heutigen Digitalkameras haben bereits beeindruckende Pixelzahlen erreicht. Die Zahlen erscheinen ausreichend, um hochauflösende Bilder zu erzeugen und sogar der Prüfung als Großprints standzuhalten. Es gibt jedoch plausible Einwände, dass der anhaltende Megapixel-Krieg sinnlos sei, weil Digitalkameras bereits genug Pixel hätten.

Der Einwand bekommt weitere Unterstützung durch die Einsicht, dass die Auflösung nicht allein durch die Pixelzahl bestimmt wird. Bei einem Foto hängt die Auflösung noch von vielen andern Faktoren ab, wie etwa Objektiveigenschaften, Tiefpassfilterresonanz, Rauschreduktion sowie Verarbeitung von Kontrast- und Schärfeparametern. Die Erhöhung der Pixelzahl allein, führt zu keiner erkennbaren Verbesserung der Bildqualität.

Consider the 14MP direct image sensor used in the Sigma SD15 and Sigma DP1/DP2. Despite having a nominal 4.6 million figure for the number of pixel locations, this sensor produces images that are widely recognized as having excellent resolution.

Auflösung trifft Realismus

Dennoch denken wir von Sigma, dass eine hohe Pixelzahl wünschenswert und notwendig für die natürlichste Bildwiedergabe ist. In Digitalkameras wird die Grenze der Auflösung durch den Pixelpitch (Pixelabstand auf dem Sensor) bestimmt. Sobald ein bestimmter Grad an Details (Ortsfrequenz) in einem Motiv überschritten wird, verliert die Kamera plötzlich komplett die Fähigkeit, es aufzulösen. Dieses Phänomen ist ein Grund, warum Fotos mit feinen Details letztlich unnatürlich aussehen können.

Machen wir zum Beispiel ein Foto von einer Landschaft mit Gras im Vordergrund und Bergen im Hintergrund. Die dünnen, dichtstehenden Grashalme werden an manchen Stellen vom Sensor korrekt aufgelöst, an anderen Stellen übersteigen sie jedoch das Auflösungsvermögen. Auf der anderen Seite haben die Bergrücken und Abhänge in der Ferne eine niedrige Ortsfrequenz, die durchgehend richtig aufgelöst wird. Mit anderen Worten, der Vordergrund verschwimmt teilweise unscharf, während der ferne Hintergrund durchgängig scharf ist. Ein menschlicher Betrachter würde das Gegenteil beobachten: klar definierte Grashalme in der Nähe und neblig unscharfe Berge in der Entfernung.

Diese Begrenzung der Auflösung, die manchmal dem menschlichen Sehsystem widerspricht, mag ein unvermeidbares Faktum der Physik sein. Doch wir bei Sigma glauben, dass Innovation dieses Problem so in den Hintergrund drängen, dass wir auf realistische Weise eine natürlichere Bildwahrnehmung verfolgen und erreichen können.

Und in diesem Fall können wir uns darauf freuen, in der Lage zu sein, Bilder aufzunehmen, die kaum von Vergrößerungen beeinträchtigt werden und die selbst in kleinen Formaten eine räumliche Tiefe vermitteln.

Das Streben nach hoher Auflösung ist lohnend, nicht um den Pixelkrieg zu gewinnen und auch nicht für großformatige Prints, vielmehr glauben wir von Sigma, dass dies nötig ist, um natürlichere fotografische Ergebnisse zu erzielen.

30 MP Äquivalent ‚emotionale Bildqualität’

Der 46 MP Direktbildsensor der SD1 ist ein Durchbruch, welcher die 14MP Auflösung des Sensors, wie er bisher in Sigma Kameras genutzt wurde, verdreifacht. Gleichzeitig wurde die „emotionale Bildqualität“, die für ein Vollfarbenerfassungssystem einzigartig ist, erhalten.

Wir haben den Sensor auf APS-C Größe (1,5faches Brennweitenäquivalent) vergrößert und dabei den Pixelpitch verringert, wodurch wir die Pixelzahl auf 46 MP (4.800 x 3.200 x 3) erhöhen konnten.

Die Luminanzauflösung dieses Sensors entspricht in der Tat jener eines 30 MP Farbfiltersensors, wie anhand des Standard-S/W-Auflösungsdiagramms gemessen wurde, welches für den Test konventioneller Digitalkameras verwandt wird. Indem Sigma die Vorteile des Direktbildsensors verfeinert hat, machen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung des Ideals.

Dazu gehören die herausragende Farbgebung, frei von Tiefpassfilterung und Farbinterploation. Auf der Ebene der Technologie und der Bildqualität ist dies ein bedeutender Fortschritt.

Dies ist endlich ein Bildsensor für all jene, die schon immer von einem Durchbruch einer Digitalkamera geträumt haben, die äußerste Bildqualität erreicht.

Über den Entwickler “Merrill”
Der Foveon X3® Direktbildsensor nutzt die ursprüngliche Technologie des verstorbenen Dick Merrill (1949-2008), einem brillanten Ingenieur und talentierten Fotografen. Dieses revolutionäre Bilderfassungssystem spiegelt die künstlerische und technische Seite Merrill's wieder. Als Ausdruck der Leidenschaft Sigma's für Fotografie und zu Ehren Dick Merrill's Talent nennen wir die neueste Generation des Foveon X3® Direktbildsensors Foveon Merrill.

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